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Kultur und Geschichte
Lopar schätzt sein besonders reiches Kultur- und Geschichtserbe hoch, dessen Quellen in die frühesten Epochen zurückreichen. Die Spuren der Besiedlung der Insel, so auch der Besiedlung von Lopar, sind sehr alt. Davon zeugen zahlreiche historische Fundorte, Forte und Grabhügeln sowie Artefakte, die über die Kontinuität des Lebens in dieser Gegend sprechen.
Es gibt einige Erklärungen zur Herkunft des Namens Lopar: die einen sind der Ansicht, dass der Name von dem lateinischen Wort Eporium stammt, das so viel wie herausragend bedeutet, die anderen sehen jedoch die Herkunft des Namens im Namen der griechischen Insel Paros, die in der Antike nach Marmor bekannt war. Marmor war seit uralten Zeiten sowohl auf Goli otok als auch bei Lopar in Nutzung, so dass angenommen wird, dass der diesen Orten am nächsten liegende Ort den Namen Neos Paros (Neuer Paros), Neoparo oder Epario bekam, der später zu Lopar wurde. Außerdem sind einige der Meinung, dass der Name slawischer Herkunft ist, da das Wort lopar eine Schaufel oder eine kleine Schüssel bezeichnet, deren Form der Gegend von Lopar im Vergleich zum restlichen Teil der Insel wirklich ähnelt.
Die Einwohner sind auf die berühmte Legende über den Heiligen Marinus sehr stolz. Nämlich, laut dieser Legende ist Lopar der Geburtsort diesen Heiligen, eines Steinmetzes, der auf die Apenninenhalbinsel ausgewandert ist und dort zu Beginn des 4. Jahrhunderts die älteste Republik der Welt – die Republik San Marino – gegründet hat. Zu seinen Ehren tragen die Hotelsiedlung und der Autocamp in Lopar den Namen „San Marino“. Zur Republik San Marino werden heute noch besondere freundschaftliche Beziehungen gepflegt.


